Mittwoch, 31. März 2010

Geplante Route


Wir ueberlegen den Weg Richtung Norden (entgegen des eig. Plans) etwas abzuwandeln und ueber Serbien nach Krakau zu fahren -Mal schaun
Bevor wir aufbrechen werden wir aber wohl noch 2 Tage am Meer verweilen....


Gerade sind wir in einem Dorf am Fuss des Olymps - da liegt noch Schnee am Gipfel ;)

So eine Aussicht haett ich gern immer ;)






(kurz nach Lamia)Zu unserer Linken hatten wir einen wunderschoenen Sonnenuntergang u. zur Rechten Vollmond -zum Glueck diesmal keine Gleise ;)

Unsere zweite Reisebekanntschaft


Die suesse Streunerin begleitete uns einen Abend lang und beschuetzte unser Wohnmobil ( gegen Futter)

Meteora Kloester






http://de.wikipedia.org/wiki/Meteora

Was einem ueber den weg lauft


Geschichten eines Rueckspiegels


Sonntag, 28. März 2010

Unser Schlafplatz in Athen



Bisher hat sich herausgestellt, dass Sehenswuerdigkeiten (umgeben von Gruenflaechen) die idealen Schlafplaetze sind.....

(Leider lassen sich Videos nur mit relativ schwacher Aufloesung hochladen)

Samstag, 27. März 2010

Zahltag

Am Mittwoch haben wir den Campingplatz verlassen und sind, an der Küste entlang, Richtung Sparta aufgebrochen. Eine sehr schöne Route. Da es keine Autobahn gibt fährt man ziemlich gemächlich, kann in Ruhe die vorbeiziehende Landschaft betrachten und gegebenenfalls auch mal stehenbleiben und Fotos machen, oder die Nacht etwas abgelegen an der Küste verbringen. Das war genau das was wir vorhatten.Nach ca. 2 Std. wollten wir am Meer spazieren gehen und dort auch schlafen.Bei nächster Gelegenheit bogen wir von der Landstraße ab und stellten unser Wohnmobil an den Straßenrand, gingen einen kleinen Hang bergauf und hatten anschließend einen weiten verlassenen Sandstrand vor uns (in Griechenland eher selten und zu dieser Jahreszeit ein wahres Postkartenmotiv). Ein herrliches Bild, (leider kam ich nicht dazu diesen Ausblick festzuhaltenich wollte hier schlafen und zwar direkt beim Meer ;)Zurück zum Auto, Motor gestartet und auf den kleinen Hang. Zwischen Strand und Hang verliefen, parallel zur Landstraße, Gleise. Ich tuckerte also langsam den kleinen Hügel hinauf und als ich über den ersten Schienenteil hinüber war gings nicht mehr weiter –shit.Meine Hinterräder drehten durch –den letzten Tag hatte es geregnet, der Sand war nass und tief.Ich kam also mitten auf den Schienen zu stehen. Dummerweise musste ich dann noch ein zweimal versuchen mich aus eigner Kraft wieder zu befreien –noch tiefer….Ich rief sofort den europäischen Notruf und (versuchte) vermittelte unsere prekäre Situation, das Englisch der Dame, verbunden mit meiner Unfähigkeit Kyrillische Zeichen zu lesen um den Standort anzugeben ließen die Schweißperlen immer größer werden –was wenn da ein Zug kommt?, nach etwa 20 min. war die Polizei dann auch informiert, die Zuggesellschaft noch nicht.Wir schaufelten währenddessen wie wahnsinnig die Räder frei und versuchten Bretter unterzulegen. Nach 30 min. blieb ein Grieche stehen der sehr gutes Englisch sprach. Er erklärte uns, dass er nur hier stehengeblieben sei weil es seine Lieblingsstelle ist um die Aussicht zu genießen. Er versuchte den davor liegenden Bahnhof per Handy zu erreichen, als schon der zweite Helfer eintraf. Ein älterer Herr mit Geländewagen und Abschleppseil. Das Seil riss beim zweiten Versuch.Endlich war die Polizei da. Bä klim karra disbon ko (???)…….“ mit böser Polizistenvisage und lauter Aussprache war gleich klar wer hier der Boss ist. Unser Freund und Helfer alarmierte die Zuggesellschaft und die Feuerwehr..mann so was blödes!!!Nach etwa 1 ½ Std. war unser Auto befreit: von Sand und seinem Auspuff -Weil es schräg bergauf ging und die Hinterräder schon ziemlich tief waren, schob es beim Befreiungsversuch so einiges vom Unterboden mit, so auch den Auspuff. Wir verbrachten 2 Tage - natürlich war ein griechischer Nationalfeiertag - am Parkplatz bei einer Werkstatt in einem Kaff
(auch nicht weit weg vom Meer -wir waren baden ;) ) und der ganze Spaß kostete 150€.
(Wir sind heute in Athen angekommen 27.3)


Dienstag, 23. März 2010

Die erste Reisebekanntschaft


Wir haben die letzten 3 Tage auf einem Campingplatz in der Nähe von Patras verbracht.

Dort haben wir einen Berliner –Mik kennengelernt, der seit langem, wie er es nennt, in seiner Höhle wohnt.

Er bereist hauptsächlich Frankreich und eben Griechenland, schreibt Kurzgeschichten, fotografiert und lebt. Nach einer guten Flasche griechischen Wein, verbrachten wir einen sehr persönlichen und interessanten Abend miteinander. Solche Begegnungen mit anderen Reisenden, vor allem mit sog. Aussteigern, sind immer auf einer Ebene die ich genieße, Themen/Anschauungen mit denen man sich relativ schnell identifizieren kann und eine Vertrautheit die einem viel Positives für den weiteren Weg schenkt.

Montag, 22. März 2010


wir sind doch bis nach Patras
gefahren und überlegen, den Süden Griechenlands
weiter zu bereisen, bevor wir
Richtung Norden aufbrechen.

Sonntag, 21. März 2010




Neapel

Wir haben die Nacht auf einer Raststation in Teano, etwa eine Stunde vor Neapel, verbracht und sind dann über die Landstraße Richtung Neapel aufgebrochen.

Der Weg ins Zentrum führte uns durch Scampia – Heimat der Camorra ;) (endlich wirds spannend ;)

Die Müll(berge) ( so schlimm war es nicht, zumindest in den Stadtteilen die wir gesehen haben) am Straßenrand wechselten sich mit in Gruppen stehenden Prostituierten ab. Triste Plattenbauten und Obdachlose, die vereinzelte Grünflächen und deren schattenspendende Bäume als Zuhause nutzten rundeten Suburbia Neapel ab.

Die Innenstadt selbst ist auch ein Erlebnis. Eine Hafenstadt, auf einen Hang gebaut, welcher einen großartigen Überblick bietet. Bergauf führen viele, kleine Gassen, in denen sich auffallend viele, kleine Handwerksläden und Restaurationsbetriebe finden…

Es hatte irgendwie etwas von Kuba: Herrschaftshäuser, die schon etwas in die Jahre gekommen waren -der Putz bröckelte ab, die ehemals bunten Farben waren schon blass.

Am Abend fuhren wir weiter Richtung Bari: Die anstrengendste Route bisher. Wir hatten uns entschieden den Weg nach Bari über die Landstraße zu fahren, anfangs genau die richtige Wahl. Über Serpentinen bewegten wir uns einen Berg hinab, mit herrlichem Ausblick auf den Hafen von Salerno. Aber nach ca. 2 Stunden wurde es anstrengend, ein Gebirgszug nach dem anderen musste erklommen werden…

Ca. 1 ½ Stunden ging es bergauf und zwar richtig. Teilweise mit 60 km/h, mehreren Baustellen und abschließender Polizeikontrolle.

Samstag, 20. März 2010

22° und das Meer



Gerade sitze ich im Cafe, auf der Fähre Bari - Igoumenitsa.
Zeit für einen kurzen Rückblick:

Klausen

Unsere erste Zwischenstation war die kleine Stadt in Südtirol.

Ein richtig nettes, verschlafenes, mittelalterliches Städtchen mit gut erhaltener Altstadt: enge Gassen, kleine Läden, freundliches Völkchen und der letzte Ort an dem wir unsere Muttersprache ( nicht wirklich) um uns hören.

Unsere erste Nacht im Wohnmobil verbrachten wir auf einem Busparkplatz in Siena.

Siena

Wir sind im Süden! Klausen war noch ein typisches Bergdorf, ein paar Std. weiter veränderte sich die Architektur, die Sprache und auch die Landschaft –die ersten Palmen waren zu sehen.

Ab Siena passte ich mich auch dem Fahrverhalten der Italiener an: Baustellen auf Autobahnen und deren Geschwindigkeitsbegrenzungen sind grundsätzlich ums doppelte zu überschreiten, Spuren im Stadtverkehr sind nur bedingt gültig, rote Ampeln ebenso...Es machte aber mehr und mehr Spaß hier zu fahren.

Rom

Man kennt schon viele Bilder und Geschichten um Rom, aber es ist trotzdem, oder gerade deswegen, etwas besonderes.

Burgen, Schlösser, Thermen, Märkte.... die so alt und so gut erhalten sind, lassen einen glauben in der Geschichte zu reisen. Zwar haben wir weder fürs Forum Romanum, Petersdom, noch fürs Kolosseum Eintritt bezahlt(teilweise extreme Wartezeiten bzw. Preise und die Sicht von außen auch ganz gut ;) ) und es uns von innen angesehen, aber eine Stadtrundfahrt gemacht und sind viel zu Fuß abgegangen. Geschlafen haben wir direkt neben der Therme Caracalla, die von einem kleinen Park umgeben ist.

http://maps.google.com/maps/place?cid=6973625132166137778&q=therme+caracalla&hl=de&cd=3&cad=src:pplink&ei=ozqlS5WBGNmSsgb09aSRDg&sig2=MK5JEmvM_W6EfKucKmMATg

Neapel -> Bilder folgen







Dienstag, 16. März 2010

Siena-Rom->

Mittlerweile sind wir in Rom angekommen und werden hier die naechsten 2Tage bleiben....
Fotos folgen

Sonntag, 7. März 2010

Erste Anlaufstationen


Zuerst fahren wir nach Salzburg.
Nehmen Abschied von unseren Freunden und fahren dann über Südtirol-Siena nach Rom -dort ist der erste längere Aufenthalt geplant. Von Rom gehts weiter Richtung Bari, auf die Fähre und nach Patras (Griechenland)

Wohnmobil Umbauarbeiten







Nach 10 Tagen und ca. 100 Arbeitsstunden (zu dritt), sieht unser Wohnmobil nun genau so aus wie wir es uns vorgestellt haben.
Sämtliche Tapeten wurden entfernt und durch freundlichere ersetzt, 3 LED Spots montiert, die Innenwände ausgemalt, die Dusche wurde neu ausgekleidet, ein Waschbecken installiert, die Sitzbänke abgeschliffen und deren Sitzpolster gewaschen und genäht, neue Fliegengitter und Vorhänge für die Fenster und schlussendlich wurde alles gründlichst gereinigt.
Ich hoffe, dass das Fahrzeug sich auch über die Grunderneuerung mit Herzblut freut und uns so die nächsten 20000 Kilometer stolz durch Europa buckelt.
Leichte Bedenken gibts bei so einem alten Herren immer, aber wir werden sehen.........